Come on, Vogue!

Im Rahmen meines Studiums der Kunstgeschichte und Filmwissenschaft musste ich wie für viele Fächer üblich ein Praktikum absolvieren. Mein Abschlussprojekt bestand hierbei daraus, einen eigenen Fashion- Film zu drehen. Eine Aufgabe die mir unwahrscheinlich viel Freude und natürlich auch Arbeit gemacht hat!

Nachdem ich mir ein grobes Konzept und Thema überlegt hatte ging es direkt ans Drehbuch schreiben. Natürlich direkt mit kleinen Regieanweisungen. Am meisten Freude hatte ich natürlich an der Suche nach Kostümen und dem Styling. Da der Fashion Film etwas mit meine Studium zutun haben sollte integrierte ich direkt einige meiner Lieblingsgemälde in die Story. Geplant war, dass ich als Besucher eines Museums in meine Lieblingsgemälde eintauche und plötzlich mit diesen verschmelze. Dies sollte sich durch diverse Epochen ziehen und vor allem durch die Outfits dargestellt werden. Um dem ganzen einen modernen Touch zu verleihen bezog ich auch direkt noch ein paar Vogue Cover mit ein und stellte diese nach. Denn was wäre ein Fashion Film ohne einen Touch of Vogue?

Und genau an dieser Stelle kam mir die Erkenntis – genauer gesagt die Idee für meinen neuen Blognamen. Schon lange hatte ich mich mit der Idee einer neuen Website schwer getan. Denn „sarahseastar“ klang für mich einfach immer viel zu sehr nach einem Reiseblog. Da dies in Zeiten von Corona nur noch unwahrscheinlicher umzusetzen war, musste also ein neuer Name her.

sarahenvogue

Für mich nicht nur der Titel meines Lieblingsmagazins welches ich seit Jahrzehnten lese und Anna Wintour seit jeher verehre, sondern auch ein Synonym dafür Fashionmut zu besitzen. Denn „envogue“ zu sein bedeutet für mich nicht nur mit den aktuellen Trends zu gehen, sondern seinen eigenen Stil treu zu bleiben und in jeden noch so neuen Modehype einfließen zu lassen und zu integrieren.

Die Mode zur Kunst zu erheben indem man sich ihr voll und ganz hingibt, auch mal in ihr versinkt, sich ihrem Wandel unterwirft und sich stets und ständig inspirieren lässt ist das, was für mich Fashion-Mut ausmacht. Und so möchte ich auf dem Blog in Zukunft noch mehr Kunst und Mode miteinander verbinden und hierbei auch immer mal auf spannende Storys aus der Geschichte der Mode eingehen. Vom Einfluss der Fashion- Ikone Marie Antoinette bis hin zur Herkunft unseres Sommer- Favorites dem weißen Hängerchen Kleidchen aus Spitze. Seit gespannt! Ich jedenfalls freu mich schon drauf!